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Lindas
glücklicher Tag
erzählt von Linda Maendel
mit Bildern von Sonia Maendel
Linda wohnt auf einer Hutterer Kolonie. Sie ist
meistens so wie andere Kinder in ihrem Alter.
Sie hat eine liebe Familie und eine Menge nette
Freundinnen, mit denen sie gern spielt. Zur Zeit hat
Linda nur noch einen Wunsch - sie möchte so gern
ihren eigenen Schlitten. Wie wird ihr dieser Wunsch
wohl erfüllt werden?
Announcement (PDF)
ISBN: 978-09780112-1-5
Softcover
Price: $9.99 |
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über die Autorin |
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Linda Maendel wurde auf der Elm River Hutterer Kolonie in Manitoba, Kanada geboren
und auferzogen. Hier wohnt sie mit ihrer Mutter, fünf Schwestern und einem Bruder. Linda
arbeitet in der Kolonieschule als Assistentin und unterrichtet Deutsch und Englisch. Am
liebsten unterrichtet sie Deutsch. In ihrer Freizeit liest sie gern und zuweilen schreibt sie
Geschichten und Gedichte. Schon lange hatte sie den Traum ein deutsches Kinderbuch zu
schreiben. Mittels dieser Geschichte, Dora Maendels bereitwillige Redigierarbeit und Hutterian
Brethern Book Centre, wurde ihr Traum Wirklichkeit. |
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über die Illustratorin |
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Sonia Maendel, die Schwester von Linda Maendel wurde in der Elm River Kolonie geboren
und wohnt heute noch da. Sonia ist mit verschiedener Gemeinde- und Familienarbeit beschäftigt:
Kochen, Backen, Nähen, sowie Gartenarbeit und Einkochen im Sommer. In ihrer
Freizeit, malt sie gern mit Acrid oder Wasserfarbe. Ihr Lieblingsmedium ist Acrid. Sonia hat
schon eine Menge wunderschöne Bilder gemalt, aber Lindas Glücklicher Tag, ist ihr erstes
Buch. |
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Buchbeschreibungen |
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Family life in a Hutterite Colony differs from the family dynamics of most Canadian families. Besides parents, children have quite a number of relatives who also live in the same community. Everyone helps out; everyone is concerned about the community as a whole, and tries to be a valuable member. Lindas glücklicher Tag provides a view of the life in a hutterite colony from the perspective of a child growing up in a loving and well protected environment, learning to receive gifts of love and to give back in return. This emphasis on traditional values is combined with a traditionally used dialect. "Hutterisch", a dialect based on the dialect spoken in Kärnten, Austria, is used frequently, giving the story authenticity and authority because of its reference to a lasting heritage. Lindas glücklicher Tag will be of use in Hutterite colonies, helping to preserve the community spirit and value system, but it is also valuable to Canadian children of different backgrounds because it provides a glimpse of the community life of people many children know very little about.
--Ruth Renters, Hutterite Journal 2007 |
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Lindas glücklicher Tag, geschrieben von Linda Maendel und illustriert von Sonia Maendel ist ein wunderbares Büchlein. Nicht nur wegen der netten Geschichte, sondern vielmehr, dass hier zum ersten Mal der Versuch unternommen wurde, den alten Kärntner Dialekt, den die Hutterer seit ihrer Zeit in Europa bewahrt haben und heute noch als Muttersprache sprechen, niederzuschreiben und auch zu veröffentlichen. Die Geschichte von Linda, die sich sehnlichst einen eigenen Schlitten wünscht wird in hochdeutscher Sprache erzählt, doch die Dialoge mit ihren Freundinnen, ihrer kleinen Schwester und ihren Eltern sind in Hutterisch verfasst. Neben dem sprachlichen Aspekt gibt das Büchlein aber auch einen guten Einblick in das Alltags- und Familienleben bei den Gmahschoftern in den Weiten der kanadischen Praerie. Der Traum von Linda Maendel ein Kinderbuch auf Deutsch zu schreiben hat sich mit Hilfe ihrer Mentorin Dora Maendel und dem Hutterian Brethern Book Center, welches das Buch herausgegeben hat, erfüllt. Dazu sei allen herzlich gratuliert. Bleibt zu hoffen, dass noch viele Geschichten auf Hutterisch in Buchform folgen werden.
--Dr. Helga Lorenz-Andreasch, Universität Klagenfurt |
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Es geht in diesem wunderschön gestalteten Buch um viel mehr als eine
Geschichte für Kinder, um die Wünsche und Nöte eines hutterischen
Mädchens, das so gerne einen eigenen Schlitten haben möchte. Wir
haben es hier mit einem Stück authentischer Literatur zu tun, welche
uns die Kultur und die Lebensumstände der Hutterer in Kanada näher
bringt.
Dieses Buch ist eines der ersten zeitgenössischen Dokumente, in der
die hutterische Mutter-sprache ihren Platz gefunden hat, dieser
weiche, gedehnte, melodiöse, bis ins Mittel-hochdeutsche zurück
reichende oberdeutsche Dialekt, der erstaunlicherweise heute noch im
Herzen des nordamerikanischen Kontinents gesprochen wird.
Und es ist ja auch so: Freude, Trauer, Hoffnung, Verzweiflung teilen
sich in der gesprochenen Sprache am nachhaltigsten und einprägsamsten
mit, vor allem bei Kindern. Allein schon von daher gesehen ist es
schlicht herzerfrischend, Linda ein kurzes Wegstück zu begleiten und
ihr „zuzuhören“. Denn das ist es, was einem beim Lesen dieses Buches
passiert: man liest nicht nur, sondern hört die Beteiligten förmlich
miteinander sprechen. Gibt es ein schöneres Lese-Erlebnis?
Ich wünsche mir mehr derartige Zeugnisse!
--Karli Süss, Ex-Fachberater für Deutsch in West-Kanada |
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